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Kabel und Spannungsfall beim Stromerzeuger

Christian Bruzek |

So wählen Sie Verlängerungskabel, Kabeltrommel und Verteiler richtig – damit die Leistung auch ankommt

Ein Stromerzeuger kann noch so gut dimensioniert sein: Wenn zwischen Aggregat und Verbraucher zu lange, zu dünne oder aufgewickelte Leitungen hängen, kommt am Ende zu wenig Spannung an – und Geräte machen Probleme. Typische Symptome:

  • Motoren laufen schwer an oder schalten ab
  • Kompressoren „brummen“ nur
  • Ladegeräte, Steuerungen oder LED-Beleuchtung flackern
  • Das Aggregat wirkt „zu schwach“, obwohl die kW eigentlich passen

Der häufigste Grund: Spannungsfall (Spannungsabfall) und Erwärmung auf Leitungen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Kabel, Trommeln und Verteiler so auswählen, dass Ihre Geräte zuverlässig laufen – und Ihr Stromerzeuger nicht „unter Wert“ arbeitet.


1) Was ist Spannungsfall – und warum ist er beim Generator besonders kritisch?

Jedes Kabel hat einen elektrischen Widerstand. Fließt Strom, fällt entlang der Leitung Spannung ab. Je…

  • länger das Kabel,
  • höher der Strom,
  • kleiner der Querschnitt,

desto größer der Spannungsfall.

Im öffentlichen Netz fällt das oft weniger auf, weil es sehr „stabil“ ist. Ein mobiler Stromerzeuger reagiert dagegen empfindlicher auf lange Leitungen und hohe Ströme – insbesondere dann, wenn Verbraucher beim Start kurzzeitig viel Leistung ziehen.


2) Wie viel Spannungsfall ist „noch okay“?

Als praxisnaher Richtwert gilt: Bis zum Verbraucher sollten Sie versuchen, den Spannungsfall niedrig zu halten. Je weniger Spannung unterwegs verloren geht, desto besser:

  • Verbraucher funktionieren stabiler (kein Flackern, keine Fehlermeldungen)
  • Motoren starten zuverlässiger
  • Kabel und Steckverbindungen bleiben kühler

In sensiblen Anwendungen (Elektronik, Ladegeräte, LED, Steuerungen) lohnt es sich besonders, „auf Reserve“ zu planen.


3) Einfache Faustregeln, die wirklich funktionieren

Sie müssen nicht jedes Mal aufwendig rechnen. Diese Regeln reichen in den meisten Fällen:

  • Doppelte Kabellänge → ungefähr doppelter Spannungsfall
  • Doppelter Strom → ungefähr doppelter Spannungsfall
  • Größerer Querschnitt → deutlich weniger Spannungsfall

Kurz gesagt: Länge und Strom treiben den Spannungsabfall – Querschnitt bremst ihn.


4) Der Klassiker: „50 m Kabeltrommel + Schuko + hohe Last“

Warum der Generator dann oft „zu schwach“ wirkt

Viele Probleme entstehen genau in dieser Kombination:

  • lange Leitung
  • hoher Strom
  • Schuko-Stecksystem
  • eventuell Motoren/Kompressoren mit Anlaufstrom
  • Kabeltrommel nicht komplett abgerollt

Das Ergebnis: Am Verbraucher kommt weniger Spannung an. Motoren starten schlecht, Elektronik spinnt, Steckverbindungen werden warm – und der Eindruck entsteht, der Stromerzeuger sei zu klein.

Wichtig: In vielen Fällen ist nicht der Generator das Problem, sondern die Verbindung dazwischen.


5) Querschnitt richtig wählen: Praktische Empfehlungen

Hier sind bewährte Empfehlungen für typische Einsätze. Wenn Sie unsicher sind, gilt immer: Lieber eine Nummer dicker wählen.

230 V (Schuko) – typische Anwendungen

(Baustrahler, Handwerkzeuge, kleine Pumpen, Ladegeräte)

  • bis ca. 20 m: häufig 1,5 mm² ausreichend (bei moderater Last)
  • 20–50 m: besser 2,5 mm²
  • ab 50 m oder bei hoher Dauerlast / Motorstart: 2,5 mm² Minimum, oft sinnvoll 4 mm²

400 V (CEE) – wenn Leistung oder Entfernung steigen

Sobald Strecken länger werden oder große Verbraucher laufen, ist 400 V in der Praxis oft die bessere Lösung, weil:

  • bei gleicher Leistung die Ströme meist niedriger sind
  • Spannungsabfall und Erwärmung dadurch geringer ausfallen
  • Motoren meist stabiler anlaufen

Wenn Generator und Verbraucher dafür ausgelegt sind, lohnt es sich, bei höheren Leistungen und längeren Strecken auf CEE/400 V umzusteigen.


6) Kabeltrommel: Immer vollständig abrollen (wirklich!)

Eine teilweise aufgewickelte Kabeltrommel kann sich stark erwärmen, weil:

  • Wärme schlecht abgeführt wird
  • der Kabelkern besonders heiß werden kann

Das ist nicht nur ineffizient, sondern kann zu Abschaltungen (Überhitzungsschutz) oder im schlimmsten Fall zu Schäden führen.

Praxisregel:
➡️ Bei nennenswerter Last Kabeltrommeln vollständig abrollen.

Zusätzlich sinnvoll:

  • Trommel nicht in pralle Sonne legen
  • nicht abdecken
  • nicht in Pfützen oder Matsch betreiben

7) Verteiler & Steckverbindungen: Oft die heimliche Schwachstelle

Nicht nur das Kabel entscheidet – häufig sind es Übergänge und Verbindungen:

  • Schuko-Stecker/Kupplung (Kontaktqualität)
  • Mehrfachsteckdosen (billige Leisten sind echte Problemquellen)
  • Adapter von CEE auf Schuko
  • beschädigte Kupplungen oder „ausgeleierte“ Stecker

Schlechte Kontakte bedeuten höheren Widerstand – das führt zu:

  • zusätzlichem Spannungsabfall
  • lokaler Erwärmung
  • im Extremfall zu verschmorten Steckern

Empfehlung: Nutzen Sie robuste, hochwertige Komponenten, die zur Umgebung passen (z. B. Baustelle/Event).


8) Zwei Praxisbeispiele

Beispiel A: Beleuchtung + Kleingeräte (ca. 1–1,5 kW), 30 m Entfernung

  • Empfehlung: 2,5 mm², Trommel abrollen, stabile Steckverbindungen
  • Ziel: flackerfreie Beleuchtung, zuverlässige Gerätefunktion

Beispiel B: Kompressor oder Pumpe (Motorlast), 40–60 m Entfernung

  • Empfehlung: wenn möglich CEE/400 V, ansonsten mindestens 2,5 mm², häufig 4 mm² sinnvoll
  • Hintergrund: Motorstart ist der Moment, in dem Spannungsfall am meisten stört

9) Mini-Checkliste: In 60 Sekunden zum passenden Kabel

  1. Wie weit ist der Verbraucher entfernt? (10 m, 25 m, 50 m, 100 m?)
  2. Welche Last hängt dran? (Heizer/ohmsch, Elektronik, Motor/Kompressor)
  3. Schuko oder CEE? (bei Leistung & Strecke: CEE bevorzugen)
  4. Querschnitt passend wählen (lieber dicker als zu knapp)
  5. Kabeltrommel abrollen
  6. Verteiler/Stecker hochwertig und unbeschädigt

Fazit: Viele „Generatorprobleme“ sind Kabelprobleme

Wenn Verlängerung, Kabeltrommel und Verteiler nicht passen, kommen Leistung und Spannung nicht sauber am Verbraucher an. Wer dagegen Leitungsweg, Querschnitt und Stecksystem sauber plant, bekommt:

  • stabilere Spannung
  • weniger Ausfälle beim Motorstart
  • weniger Hitze an Leitungen und Steckern
  • zuverlässigere Gerätefunktion

Und ganz nebenbei lässt sich der Stromerzeuger oft effizienter nutzen – weil die Energie dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Wenn Sie das passende Kabel bestimmt haben, werden Sie hier sicher fündig:

https://sev-stromerzeuger.com/collections/kabel

 

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