Wärmeinsel bei Stromausfall. Sicher versorgt.
Bei einem Stromausfall müssen kommunale Anlaufstellen zuverlässig funktionieren. Wir unterstützen Städte und Gemeinden bei der Planung passender Notstromlösungen für Wärmeinseln und Notfallrückzugsorte.
Was ist eine Wärmeinsel – und was ein Notfallrückzugsort?
Beide Konzepte stärken die kommunale Krisenvorsorge. Welche Funktionen ein Gebäude im Ereignisfall übernehmen soll, entscheidet über seinen Energiebedarf.
Temporäre Anlaufstelle
Wärmeinsel
Eine Wärmeinsel bietet Menschen bei einem länger anhaltenden Stromausfall einen beheizten Aufenthaltsbereich und gegebenenfalls Informationen, Licht sowie eine Möglichkeit zum Aufwärmen. Sie ist nicht automatisch für Übernachtungen ausgelegt.
Erweiterte Schutz- und Versorgungsfunktion
Notfallrückzugsort
Je nach kommunalem Konzept können Schulen, Sporthallen oder Gemeindezentren weitere Aufgaben übernehmen – etwa Aufenthalt, Kommunikation oder die Versorgung besonders hilfsbedürftiger Personen. Dafür sind zusätzliche Betriebsabläufe und Kapazitäten nötig.
Ein sicherer Ort zum Aufwärmen und Informieren
Eine Wärmeinsel kann Menschen bei längeren Stromausfällen vorübergehend einen geschützten, beleuchteten und beheizten Aufenthaltsbereich bieten.
Ob warme Getränke, Sitzgelegenheiten, Informationsangebote oder Lademöglichkeiten vorgesehen sind, hängt vom lokalen Notfallkonzept und der Ausstattung des Gebäudes ab.
- Geplante Anlaufstelle mit klaren Öffnungszeiten und Zuständigkeiten
- Stromversorgung für Beleuchtung, Kommunikation und erforderliche Gebäudetechnik
- Barrierearme Wege, Personal und Versorgung entsprechend dem Nutzungskonzept

Damit Ihr Standort auch ohne Netzstrom funktioniert
Eine verlässliche Notstromversorgung hält genau die Funktionen betriebsbereit, die Ihr kommunales Einsatzkonzept tatsächlich vorsieht.
Wärme & Raumklima
Versorgung der Regelung, Pumpen und Lüftung – oder geeigneter elektrischer Heizlasten, sofern diese eingeplant sind.
Beleuchtung
Ausreichende Ausleuchtung von Aufenthaltsräumen, Zugängen und wichtigen Verkehrswegen.
Information & Kommunikation
Strom für geeignete Informations-, Lade- und Kommunikationsmöglichkeiten.
Sicherer Betrieb
Berücksichtigung von Einspeisung, Schutztechnik, Kraftstoffversorgung und betrieblicher Organisation.
Eine Wärmeinsel mit Notstrom planen
Nicht die maximale Generatorleistung ist der Ausgangspunkt, sondern Ihr Gebäude und die Verbraucher, die im Krisenfall wirklich laufen müssen.
Standort & Nutzung definieren
Gebäude, Personenanzahl, Öffnungszeiten und vorgesehene Schutz- und Versorgungsfunktionen festlegen.
Verbraucher & Anlaufströme erfassen
Heizungsanlage, Pumpen, Licht und Kommunikationsmittel mit tatsächlicher elektrischer Last berücksichtigen.
Aggregat & Einspeisung auslegen
Mobiles oder stationäres Konzept wählen; Netztrennung, Schutzmaßnahmen und Einspeisepunkt fachgerecht planen.
Betriebsdauer & Logistik festlegen
Kraftstoffbedarf, sichere Lagerung, Nachversorgung und personelle Betreuung für das definierte Szenario planen.
Probelauf & Einsatzorganisation
Unter Last testen, Personal einweisen und Wartung sowie Wiederholungsprüfungen organisieren.
Welche Notstromlösung passt zur Wärmeinsel?
Es gibt keine pauschale Generatorgröße für jede Kommune. Die richtige Lösung ergibt sich aus Lastprofil, gewünschter Betriebsdauer und Gebäudetechnik.
Mobiles Notstromaggregat
Für mehrere mögliche Standorte und ein vorbereitetes Einspeisekonzept. Transport, Aufstellfläche und Anschluss müssen im Vorfeld geklärt sein.
Notstromaggregate ansehenStationäre Notstromversorgung
Für dauerhaft vorbereitete Gebäude mit definierten Verbrauchern und auf Wunsch einer automatischen Umschalteinrichtung.
Stationäre Lösung anfragenHybrid- und Speicherlösung
Ein Speicher kann bestimmte Verbraucher puffern und Laufzeiten unterstützen. Die Systemdimensionierung erfolgt nach Einsatzprofil.
Konzept besprechenFAQ: Wärmeinseln und Notstromversorgung
Welche Leistung benötigt ein Notstromaggregat für eine Wärmeinsel?
Das hängt nicht nur von der Größe des Gebäudes ab, sondern von den gleichzeitig betriebenen elektrischen Verbrauchern, ihren Anlaufströmen und der Art der Heizung. Grundlage ist eine Lastaufstellung mit ausreichend Leistungsreserve. SEV unterstützt bei der Vorauswahl geeigneter Aggregate.
Kann eine Heizung bei Stromausfall mit einem Generator weiterlaufen?
Häufig benötigt eine bestehende Heizungsanlage Strom für Steuerung, Pumpen oder Gebläse. Ob sie mit Notstrom betrieben werden kann, hängt zusätzlich von der Verfügbarkeit des Energieträgers und der Gebäudetechnik ab. Eine rein elektrisch betriebene Heizung erfordert meist deutlich höhere Generatorleistung.
Wie lange muss die Notstromversorgung durchhalten?
Die erforderliche Betriebsdauer ergibt sich aus dem örtlichen Krisen- und Versorgungskonzept. Häufig werden mehrtägige Szenarien betrachtet. Entscheidend sind realistische Lasten, Kraftstoffverbrauch, Nachbetankung, Wartung und Ablösung des Betriebspersonals – eine pauschale 72-Stunden-Vorgabe gilt nicht für jeden Standort.
Ist eine automatische Netzumschaltung notwendig?
Nicht grundsätzlich. Ob eine manuelle oder automatische Umschaltung sinnvoll ist, richtet sich nach Betriebskonzept und Verfügbarkeit von eingewiesenem Personal. Entscheidend sind eine geeignete Umschalteinrichtung, sichere Netztrennung und ein fachgerecht installierter Einspeisepunkt.
Kann ein mobiles Aggregat mehrere kommunale Gebäude versorgen?
Das ist möglich, wenn die jeweiligen Standorte vorab technisch vorbereitet sind und die Logistik im Einsatzfall funktioniert. Einspeisepunkte, Leistungsbedarf, Netzform und Schutzmaßnahmen müssen für jedes Gebäude gesondert beurteilt werden.
Ihre Wärmeinsel braucht ein belastbares Notstromkonzept.
Beschreiben Sie uns das Gebäude, die vorgesehenen Verbraucher und die gewünschte Betriebsdauer. Wir helfen Ihnen, passende Aggregate und Zubehörkomponenten auszuwählen.